Autorentag

Autorentag #9 – Susanne Eisele: Das Interview

Seit wann schreibst du?

Mit Veröffentlichung erst seit 2013. Ich bin da eher ein Spätsünder.


Was liebst du am Schreiben?

Dass ich meine kreative Seite und meine Fantasy ausleben kann. Es ist schön, einfach in andere Welten einzutauchen und die dortigen Geschehnisse aufzuschreiben; auch wenn meine Welten meist sehr nah an der Realität sind, eben mit Fantasyelementen.

 

Was machst du bei einer Schreibblockarde?

Abwarten und Bücher lesen. Ich habe zum Glück nur sehr selten Deadlines. Die konnte ich bisher auch immer einhalten. Ohne Deadline kann ich ja einfach abwarten, bis der nächste kreative Schub kommt. Hat bisher zum Glück auch nie lange gedauert.


Wie lange brauchst du für einen Roman?

Das ist sehr unterschiedllich. Ich habe schon eine Kurzgeschichte an einem Wochenende geschrieben. An einem Buch bin ich jetzt seit etwa zwei Jahren dran und immer noch bei der Hälfte, weil andere Projekte dazwischen kamen.

 

Darfst du bei den Covern mitbestimmen?

Bei meinen SP-Büchern gestaltete bislang mein Mann die Cover nach meinen Ideen. Da gehen wir dann durchaus auch vorher auf „Fotosafari“. Die letzten drei Bücher wurden von Dream-Design erstellt, da hatte ich aber natürlich Mitspracherecht. Bei den Verlagsbüchern waren es bislang nur Kurzgeschichten in Anthologien. Da hatte ich dann kein Mitspracherecht.

 

Kommen weitere Bücher von dir raus?

Definitiv. Anfang August 2019 erschien eine Antologie mit Kurzgeschichten von mir, „Susannes Kurzgeschichten aus Raum und Zeit“. Außerdem habe ich noch einiges an Buchideen, die ich so nach und nach umsetzen möchte. Ich hoffe, dass der nächste Roman dann Mitte 2020 erscheint. Außerdem sind noch fünf Kurzgeschichten geschrieben bzw. noch zu schreiben.

 

Was hast du dieses Jahr noch vor?

Dieses Jahr nicht mehr allzu viel. Wie schon erwähnt sind vier Kurzgeschichten zu überarbeiten und an die verschiedenen Verlage zu senden, ich habe für eine weitere Kurzgeschichte zugesagt und dann will ich meinen Roman fertig schreiben. Das reicht an Aktivität.

 

Wie ist dein Alltag als Autorin?

Unter der Woche passiert da nicht viel, da ich da überwiegend meinem Brotjob nachgehe. Am Wochenende versuche ich mir Zeit für die Schriftstellerei zu nehmen. Allerdings besteht das teilweise aus Testlesen für Kollegen, Überarbeiten der eigenen Sachen, Bücher für Recherche lesen, im Internet recherchieren… Und hin und wieder schreibe ich dann auch mal.

 

Was machst du beruflich?

Ich habe einen Bürojob in der öffentlichen Verwaltung.

 

Was sind deine Hobbies neben dem Schreiben?

Musik! Einfach so hören, oder zu Konzerten/Festivals gehen, wobei ich das nicht mehr so exzessiv betreibe wie früher. Ich reise auch sehr gerne, das klappt aus zeitlichen und finanziellen Gründen leider nicht so oft, wie ich das gerne machen würde. Hin und wieder nähe ich auch und ganz ab und zu male ich.

 

Lieblings…:

…autor: einen zu nennen ist schwierig, kommt auch auf meine Laune an. Außerdem „langweilt“ mich der beste Autor, wenn ich mehrere Bücher hintereinander vom gleichen lese, dann will ich Abwechslung haben. Aber um mal ein paar Favoriten zu nennen: Markus Heitz, Elizabeth George, Tad Williams, R.A. Salvatore, Robert N. Charette, C.S. Friedman, Patricia McKillip.

…buch: Ist genauso schwer, die einen Lieblingsautor zu nenne, aber wenn ich mich auf eines festlegen muss, dann ist das wohl die Erdzauber-Trilogie von Patricia McKillip.

…verlag: Kurzgeschichten von mir sind bisher beim Alea-Libris-Verlag, Machandel-Verlag und Talawah-Verlag erschienen Bis jetzt fühle ich mich bei allen gut aufgehoben. Als Leser habe ich keinen Lieblingsverlag, da ich mehr auf die Geschichten oder die Autoren achte. Bei welchem Verlag das Buch dann erschienen ist, ist mir vollkommen egal.

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