Rezension

[Rezension] Am Scherbenufer

Info´s zum Buch ~

Autorin: Samantha Daut
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Ausgabe: Flexibler Einband
Verlag: tredition
Umfang: 228 Seiten
ISBN:9783743910676
Sprache:Deutsch

Der Klappentext:

Konstantin Kirschstein und Sylvia Mindl-Kirschstein sind glücklich verheiratet und haben eine wunderbare Familie. Auch beruflich läuft es bei den Anwälten mehr als gut. Doch plötzlich wird Konstantin von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt. Da taucht auch noch ein netter, neuer Nachbar auf, der um Sylvias Gunst buhlt. Doch wer ist dieser Mann wirklich? Werden Konstantin und Sylvia alles verlieren? Wird am Ende alles in Scherben liegen?

 

Das Cover:

Das Cover gefällt mir. Man erkennt einen „lila“ Fluss der sich durch die Gegend schlängelt. In der unteren rechten Ecke erkennt man Kristalle. Auf der einen Seite des Flussbettes ist eine Wiese mit einem alten Baum, während man auf der anderen Seite viel Gestrüpp und Bäume erkennen kann. Dennoch sind mir die Farben violett und lila ein wenig „to much“.

 

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt normal – eine Familie, die erstmal zusammen kommen muss. Nach und nach wurde es spannender und man wollte nicht mehr aufhören. Denn die ersten Anzeichen einer Kriese bannten sich an. Doch leider wurde es für mich ein wenig zu sehr hinausgezögert, denn ab der zweiten Hälfte ermündet man irgendwann. Dennoch finde ich die Handlung sehr gut.

 

„Raul Hilliard saß müde am Küchentisch und löffelte sein Müsli, dazu trank er Milch – er liebte Milch.“ – erster Satz

 

Ich muss hier zuerst auf die Nebencharaktere eingehen. Diese sind mir etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt. Ich hätte gerne etwas mehr von den Kindern der Protagonisten gehört und erlebt, denn sie sind auch Teil der Familie Kirschstein. Dafür hätte ich weniger von Konstantin und Sylvia gelesen. Das diese beiden von einander abwenden merkt man ab der zweiten Hälfte deutlich. Aber wie geht besonders die kleine Tochter mit dieser Situation um?

 

„Sein neues Leben konnte nun endlich beginnen!“ – letzter Satz

 

Der Stil gefällt mir. Er ist flüssig und spannend. Man möchte in der ersten Hälfte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Insgesamt finde ich den Stil sehr gut.

 

Das Ergebnis:

Die Geschichte um die Familie Kirschstein ist sehr spannend und interessant. Leider geht die Spannung ab der zweiten Hälfte nach. Zudem hätte ich mir sehr gewünscht, dass die Nebencharaktere mehr in den Fokus gerückt werden. Zudem ist mir das Cover etwas zu violett und lila. Dennoch kann ich sagen, dass ich dieses Buch jedem empfehlen kann, der gerne ein spannendes Buch für zwischendurch haben möchte.

 

Vielen lieben Dank an die Autorin für dieses Rezensionsexemplar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.